Dienstagabend wird Wien von ergiebigen Regengüssen erfasst werden. Der Regen ist so stark, dass auch kleine Überflutungen nicht auszuschließen sind. Auch der Flughafen hatte am Nachmittag durch die eine starke Gewitterzelle schon Probleme. Viel besser wird es nicht: Der Staatsfeiertag fällt heuer nicht nur auf einen Donnerstag, sondern leider auch ins Wasser. Auch wenn viele Österreicher den Fenstertag am Freitag für ein ausgedehntes Wochenende nützen, spielt das Wetter so gar nicht mit.
. Auch wenn viele Österreicher den Fenstertag am Freitag für ein ausgedehntes Wochenende nützen, spielt das Wetter so gar nicht mit.
Dienstagabend zog ein von Nordosten kommendes Unwetter über Wien. Da der Regen teilweise äußerst stark war, konnte auch mit kleineren Überschwemmungen gerechnet werden.
Zu einer kurzen eingeschränkten Bodenabfertigung ist es dadurch am Flughafen Wien in Schwechat am Dienstagnachmittag gekommen. "Es ist eine sehr starke Gewitterzelle mit Blitzschlägen über das Flughafenareal gezogen, weswegen es aus Sicherheitsgründen für Passagiere und Gepäck vorübergehend Einschränkungen gab", sagte Sprecher Peter Kleemann.
Augenzeugenberichten zufolge durften Fluggäste zwischendurch aus einigen Maschinen nicht aussteigen. "Mittlerweile hat sich die Wettersituation aber gebessert. Die Abfertigung wurde wieder aufgenommen und der Flugbetrieb läuft nach Plan", so Kleemann. Auch bei Starts und Landungen gab es wetterbedingt vereinzelte Verzögerungen.
Keine Entspannung am Wochenende in Sicht
Auch das lange Wochenende fällt ins Wasser: "Am Donnerstag und Freitag scheint nebst nachmittäglichen Schauern und Gewittern zeitweise die Sonne und mit Temperaturen zwischen 13 und 24 Grad bleibt es zunächst warm, im Westen halten sich aber schon mehr Wolken", so wetter.tv-Meteorologe Thomas Rinderer. Am Samstag erreicht uns dann eine markante Kaltfront, die die Schneefallgrenze auf 1.000 Meter sinken lässt.
Wer sich am bevorstehenden Wochenende also schon im Schwimmbad oder am Badesee liegen gesehen hat, den holt diese Prognose wohl recht grob wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Bei durchschnittlichen Höchstwerten von rund 15 Grad kommt am Wochenende eher der Pulli als der Bikini zum Einsatz. Dabei nutzt es nur wenig über das lange Wochenende in den Mittelmeerraum zu flüchten, denn auch dort treibt ein umfangreiches Tief sein Unwesen und sorgt für wechselhafte Verhältnisse.
April schrieb Rekord
Zumindest der April konnte laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) einen Rekord schreiben. Es war der zehntwärmste April seit Beginn der Messungen im Jahr 1767 - es war rund 1,9 Grad wärmer als in einem durschnittlichen April. Dabei war es gar nicht so sonnig: Nur Vorarlberg und Kärnten lagen mit einem Plus von 10 bis 20 Prozent leicht über dem Durchschnitt.