Österreich

Unwetter: Viele Einsätze im Industrieviertel

Heftige Gewitter zogen ab Sonntagnachmittag über den Südosten Niederösterreichs.

Heute Redaktion
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Bereits Sonntagnachmittag mussten die Badener Feuerwehren ins erst kürzlich eröffnete Landesklinikum ausrücken. Der Grund: Der Keller war rund fünf Zentimeter überschwemmt. Zahlreiche Florianis verbrachten ihren Wochenendausklang mit Auspumparbeiten. Doch damit nicht genug: Nur wenige Stunden später, als das Unwetter besonders heftig über die Thermenregion zog, ging das Spiel erneut los – Keller ausgepumpt.

Auch in Trumau forderten die Wärmegewitter ihren Tribut. Nach einem Blitzeinschlag fing der Dachstuhl eines Hauses Feuer. Der Besitzer entdeckte die Flammen, brachte seine Frau und seine Kinder in Sicherheit und wählte den Notruf. Indes versuchte der Mann, den Brand mit Hilfe eines Gartenschlauches einzudämmen.

Auch in einer Kleingartensiedlung in Neunkirchen schlug ein Blitz ein, setzte eine Holzhütte in Brand. Sie wurde ein Raub der Flammen.

Auch in der Landwirtschaft richteten die Unwetter am Sonntag großen Schaden an – vor allem aufgrund des Hagels, der in den Bezirken Gmünd und Zwettl vom Himmel fiel. Nach Angaben der Hagelversicherung müssen sich die Bauern auf Schäden von rund 700.000 Euro einstellen.

(nit)