In der letzten regulären Ausgabe vor der Sondersendung nächste Woche und der darauffolgenden Best-of-Folge schaute auch Florian Silbereisen bei Stefan Mross vorbei. Für Mross war der Besuch besonders schön: Er kennt den Moderator bereits seit ihrer Kindheit.
Doch während Silbereisen seinen Song "Schutzengel" sang und sich an das Publikum wenden wollte, änderte sich plötzlich der Ton. Zuvor war seine Stimme klar und kräftig zu hören, dann war ein deutlicher Unterschied bemerkbar. Offenbar wurde auf Playback zurückgegriffen und die Tontechnik nicht vorbereitet, dass der Musiker mit dem Publikum sprechen möchte. Zwar war das Mikro an – aber deutlich leiser, als der eingespielte Song.
Bei Live-Produktionen ist das nicht ungewöhnlich, worauf die Künstler häufig auch gar keinen Einfluss haben. Diese können meist nicht mitentscheiden, ob sie in einer TV-Sendung live singen dürfen oder nicht.
Die Produktion will so mögliche Ton- oder Technikpannen vermeiden. Normalerweise kennt man solche Playback-Momente aber eher von Andy Borg, der sich daraus längst einen Running Gag gemacht hat.
Silbereisen ließ sich davon jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen. Als sein Mikrofon wieder zugeschaltet war, gab es ordentlich Power – und beim zweiten Auftritt zeigte der 43-Jährige dann, dass er auch komplett live kann.
Seinen viralen Hit "Schau mal herein", den er sonst gemeinsam mit Helene Fischer singt, präsentierte er ohne Unterstützung. Das Publikum nahm die kleine Panne ohnehin gelassen und feierte den großen Showmaster weiter.
Für Silbereisen blieb damit am Ende vor allem eines hängen: Er kann Playback, er kann live – und beides bringt ihn nicht aus dem Takt.