Ups! Unnötige Gipshand für Mediziner-Bub (3)

Matthias kann jetzt wieder unbeschwert mit dem Papa in See stechen: Zu Verdanken hat er dies seinem Vater, der eine krasse Fehldiagnose erkannt hat.

Ups – da hat die Klinik dem falschen Kind einen sinnlosen Gips verpasst: Nach einem Missgeschick hatte die Mutter von Matthias (Name geändert) einen Anruf aus dem Kindergarten erhalten – der Bub könne den Arm nicht mehr ausstrecken und habe Schmerzen.

Die Architektin fuhr mit ihrem Sohn ins Korneuburger Spital, dort bekam er (trotz Röntgenbildes ohne Bruch) einen Gips. Das kam sogar der Mama komisch vor, sie schilderte ihrem auf Geschäftsreise befindlichen Gatten den Fall. "Aus London erstellte ich die richtige Diagnose: 'Pronation dolorosa' - das Speichenköpfen war aus dem Ellbogengelenk gesprungen", so Papa Dr. Christoph Baumgärtel.

Erst beim zweiten Spitalsbesuch, diesmal in Tulln, wurde der Gips abgenommen und der verrenkte Ellbogen wieder eingerichtet. "Ein Gips für die Dauer einer Woche hätte argen Schaden anrichten können", so der Vater.

"Das ist jetzt eine Zeit her, es geht meinem Sohn wieder sehr gut. Aber ich habe von der nicht erkannten Gallenentzündung in Korneuburg ("Heute" berichtete) gelesen und frage mich, was in diesem Spital noch alles schiefläuft."

(Lie)

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