Uran in Kärntner Trinkwasser gefunden

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Schon wieder eine Hiobsbotschaft aus Kärnten: Erst im August wurde bekannt, dass in einer Trinkwasserquelle in Klagenfurt flüssiges HCB nachgewiesen wurde, jetzt die nächste Schreckensmeldung: In drei Oberkärntner Gemeinden wurden erhöhte Werte von Uran festgestellt.

 

Kärnten kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen: Nach dem HCB-Skandal in Görtschitztal und den erhöhten HCB-Werten in einer Klagenfurter Trinkwasserquelle wurde jetzt Uran im Wasser gefunden. Betroffen sind die Gemeinden Flattach, Mallnitz und Obervellach. Hier wurden erhöhte Werte festgestellt, teilte der Bezirkshauptmann Klaus Brandner in einer Aussendung mit. Öffentlich genutzte Quellen wurden vom Netz genommen. 

Laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) besteht für Erwachsene keine Gefahr, für Kleinkinder soll das Wasser aber nicht verwendet werden. Untersuchungen haben ergeben, dass das Uran aus einem natürlichen Vorkommen in den Hohen Tauern stamme, dort gibt es ein hohes natürliches Vorkommen aus uranhaltigem Gestein. 

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