Urfahraner Markt hat Schonfrist bis 10. April

Noch ist nicht sicher, ob der Urfahranermarkt am 1. Mai auch wirklich stattfinden wird.
Noch ist nicht sicher, ob der Urfahranermarkt am 1. Mai auch wirklich stattfinden wird.Bild: Stadt Linz
Klar, es gibt derzeit wichtigere Themen, aber auch der Urfahraner Markt könnte durch die Corona-Krise betroffen sein.
Am 1. Mai soll eigentlich wieder der Urfahraner Markt Tausende Besucher aus dem ganzen Land anlocken. Dem Jahrmarkt droht allerdings die erste Absage in der Neuzeit.

Denn noch ist nicht abzuschätzen, wie lange die Corona-Krise zu einer massiven Einschränkung des öffentlichen Lebens führt und damit auch den beliebten Jahrmarkt betrifft.

"Natürlich beschäftigen wir uns damit. Aber es ist schwierig, weil sich die Lage praktisch täglich verändert", sagt Vize-Bürgermeister Bernhard Baier (ÖVP), der als Marktreferent politisch zuständig ist.

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Verschiebung nicht sinnvoll



Bis zum 10. April muss allerdings eine Entscheidung fallen. "Denn dann beginnt der Aufbau", so Baier. Bis dahin herrscht Unsicherheit, denn natürlich ist auch nicht absehbar, ob Beschicker aus dem Ausland überhaupt einreisen dürfen.



Den Markt zu verschieben würde wenig Sinn machen, ist sich Baier sicher. "Wir haben ja auch den Herbstmarkt und damit wäre eine Verschiebung etwa in den Juli nicht vorstellbar, weil wir ja dann im September schon den nächsten hätten", sagt er im Gespräch mit "Heute".

Absage wahrscheinlich



Mittlerweile gibt es eine neue Entwicklung. Donnerstagmittag verkündete Baier dann: "Angesichts der bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, ist aus heutiger Sicht die Abhaltung des Urfahraner Jahrmarktes im Frühling sehr unwahrscheinlich – alles deutet derzeit auf eine Absage hin."

Man stehe, so Baier, mit den Ausstellern in Kontakt, müsse aber noch abwarten, wie der Bund in den kommenden Tagen agiert.



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