Ein Viertel der Wiener verbringt den Sommerurlaub in der Stadt, fährt nicht auf Urlaub. Die meisten Freizeitaktivitäten spielen sich im Freien ab. Schanigärten sind dabei in der Bundeshauptstadt Umsatzturbos, ließ die Wirtschaftskammer Wien wissen.
Wie verbringen die Wiener ihren Sommerurlaub und was machen sie im Sommer in ihrer Freizeit? Diesen Fragen ging die Wirtschaftskammer Wien in einer Umfrage unter 500 Wienern (über 15 Jahre) nach. Das Ergebnis ist durchaus überraschend:
Mehr als die Hälfte der Wiener bleibt im Sommerurlaub in Österreich. Ein Viertel verbringt den Urlaub gleich in der Stadt, 28 Prozent verreisen innerhalb Österreichs. 36 Prozent haben eine Urlaubsreise in Europa, neun Prozent eine Fernreise gebucht. Nur etwa neun Prozent der Wiener werden diesen Sommer gar keinen Urlaub machen.
Wiener: 183 Millionen Euro für Freizeit
"Die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft bietet ein tolles Sommer-Angebot und trägt maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität bei. In Wien findet man alles: Gemütliche Schanigärten, Wassersport an der Alten und Neuen Donau, Bäder, Eissalons und vieles mehr. Um einen schönen Sommerurlaub zu verbringen, kommt man also am besten nach Wien bzw. bleibt gleich hier", sagt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.
Ihre Freizeit lassen sich die Hauptstädter gerne etwas kosten. Rund 183 Mio. Euro werden in den Sommermonaten in die Freizeitgestaltung investiert. Interessantes Detail zu den Schanigärten: Drei Viertel geben an, dass sie im Sommer häufiger in Lokale gehen, weil es Schanigärten gibt. Aber auch abseits der Schanigärten spielen sich die Freizeitaktivitäten oft im Freien ab, Kunst und Kultur werden ebenfalls gerne konsumiert.