Urlauber in Angst vor Haien in Kärntner Badesee

Haie sollen im Pressegger See in Kärnten umherschwimmen. So fürchten es zumindest viele Badegäste und sogar eine Fangprämie sei ausgesetzt worden.
Über Wochen meldeten Badegäste in Kärnten Haie im Pressegger See östlich von Hermagor. Die Fische, die da im Wasser schwimmen und teils mehr als einen Meter lang sind, sind aber keine Haie. Es handelt sich um Störe, die kleinen Haien aus der Ferne ähnlich sehen. Wie die "Krone" berichtet, hat der Bürgermeister von Hermagor mittlerweile sogar eine Fangprämie ausgesetzt.

Fangprämie wurde ausgegeben

100 Euro soll es geben, wenn die Störe unverletzt aus dem See geholt und an den Besitzer retourniert werden. Der See ist nämlich nicht die eigentliche Heimat der "Hai"-Störe. Sie wurden bei einem Hochwasser im Herbst 2018 aus dem Becken einer nahen Fischzucht in den See gespült. Und weil sie Menschen gewohnt sind, schwimmen sie auch direkt auf die Badegäste zu.

Fische bis zu fünf Meter lang

Störe wirken zwar aufgrund ihrer Größe – sie werden zwischen einem und in Ausnahmefällen fünf Meter lang und können bis zu zwei Tonnen auf die Waage bringen – bedrohlich, sind für den Menschen aber harmlos. Sie leben eigentlich am Grund von Gewässern und fressen Würmer, Krebse und Insekten sowie anderen Fischen. Ihre Lebendauer ist beträchtlich, sogar Fälle mit 118 Jahre alten Fischen wurden dokumentiert. (rfi)



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