Welt

Urlauber landet statt in Thailand im Gefängnis

Heute Redaktion
13.09.2021, 23:42

Bevor er seinen Flieger in Richtung Thailand besteigen konnte, randalierte der Schweizer mit einem Rollstuhl im Parkhaus. Aus den geplanten Ferien wurde nichts.

Ein 26-jähriger Schweizer hat im Parkhaus des Flughafens München eine Spur der Verwüstung hinterlassen, zitieren deutsche Medien aus einer Polizeimeldung. Der junge Mann beschädigte auf mehreren Parkebenen mindestens zwölf Autos, schlug dabei Scheiben ein, brach Scheibenwischer ab oder trat gegen Türen, Scheinwerfer und Blinker.

Auf die Motorhaube eines BMW habe er einen Rollstuhl geworfen, heißt es weiter. Zudem riss er Hinweistafeln aus der Verankerung und machte sich schließlich noch an der Zufahrtsbarriere zu schaffen. Dabei wurde er allerdings über den Überwachungsmonitor beobachtet.

U-Haft statt Thailand-Ferien

Die Polizei konnte den jungen Schweizer schließlich festnehmen. Er stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Weil er sich beim Randalieren am Arm verletzt hatte, musste er ärztlich versorgt werden, nachdem man ihm Blut entnommen hatte.

Laut der Polizei war der Schweizer eigentlich auf dem Weg nach Thailand. Nach seinen Randalen wurde er jedoch in U-Haft gesteckt und muss sich nun verantworten. Bei seiner Aktion hinterließ er einen Schaden von rund 20.000 Euro.

Möglicherweise hatte der Mann dadurch Glück im Unglück, denn in Thailand werden Besitz und Drogen mit schweren Strafen geahndet. (vro)

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