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US-Amokläufer hatte vor Bluttat Streit mit Kollegen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:40

Der Amokschütze auf der US-Militärbasis Fort Hood hatte vor seiner Bluttat vermutlich Streit mit anderen Soldaten. Es gebe Hinweise, dass es zu einer "verbalen Auseinandersetzung" gekommen sei, sagte der Stützpunkt-Kommandant Mark Milley am Donnerstag (Ortszeit). Der Amoklauf hatte Mittwoch vier Tote und 16 Verletzte gefordert.

hatte vor seiner Bluttat vermutlich Streit mit anderen Soldaten. Es gebe Hinweise, dass es zu einer "verbalen Auseinandersetzung" gekommen sei, sagte der Stützpunkt-Kommandant Mark Milley am Donnerstag (Ortszeit). Der Amoklauf hatte Mittwoch vier Tote und 16 Verletzte gefordert.

Es gebe keine Anzeichen, dass der 34-Jährige gezielt auf bestimmte Kameraden geschossen habe, hieß es. Einen Tag nach dem Verbrechen gaben die Militärs die Identität des Täters preis. Es handle sich um Ivan Lopez, der in einer Transporteinheit auf Fort Hood arbeitete und ursprünglich aus Puerto Rico stamme, sagte Milley bei einer Pressekonferenz auf dem Stützpunkt.

 Er bekräftigte, es gebe keine Anzeichen, dass es sich um Terrorismus handle. "Aber wir schließen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts aus." Drei der 16 Verletzten seien bereits wieder aus dem Krankenhaus.

"Keinerlei Anzeichen möglicher Gewalt"

Nach den Worten von Heeresminister John McHugh hatte der Schütze vor seiner Tat "keinerlei Anzeichen möglicher Gewalt" gezeigt. Allerdings habe er unter Depressionen und Angststörungen gelitten. Der Amokläufer sei 2001 für vier Monate im Irak stationiert gewesen, habe aber nicht an Kampfeinsätzen teilgenommen.

Die Tat auf der weltgrößten Militärbasis in Texas erschütterte Amerika. Bereits 2009 war in Fort Hood ein Soldat Amok gelaufen - damals starben 13 Menschen.

  

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