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US-Behörde hat keine Bedenken gegen Corona-Impfstoff

Arzneimittelbehörde FDA stellt dem Corona-Impfstoff von Pfizer/Biontech ein gutes Zeugnis aus. Essentielle Daten fehlen aber noch.
20 Minuten
08.12.2020, 20:26

Die Biotechfirma Biontech und ihr US-Partner Pfizer haben eine wichtige Hürde bei der Notfallzulassung ihres Corona-Impfstoffes in den USA genommen. Die Arzneimittelbehörde FDA äußerte in einem am Dienstag veröffentlichten Dokument keine Bedenken gegen den Einsatz des Impfstoffes.

Bei Untersuchungen hätten sich keine neuen Probleme hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit ergeben. Eine Impfung mit zwei Impfdosen habe sich als hochwirksam erwiesen, um bestätigte Fälle von Covid-19 mindestens sieben Tage nach der letzten Dosis zu verhindern, erklärten die Mitarbeiter der Behörde.

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Es gebe allerdings noch nicht genug Daten, um Rückschlüsse auf die Sicherheit des Impfstoffs bei Personen unter 16 Jahren, Schwangeren und Personen mit einem geschwächtem Immunsystem zu ziehen. Es wird erwartet, dass die FDA innerhalb der nächsten Tage oder Wochen über die Notfallzulassung des Impfstoffes entscheidet.

Erste Frau in Großbritannien geimpft

Am 8. Dezember 2020 um 7.30 Uhr wurde der 90-jährigen Britin Margaret Keenan den in Grossbritannien bereits zugelassenen Impfstoff verabreicht. Wie auch die Impfstoffe von Moderna und AstraZeneca/Oxford University müssen auch vom Präparat von Pfizer/Biontech zwei Dosen (zu je 30 Milligramm) verabreicht werden.

Eine Woche nach der zweiten Impfung soll die Schutzwirkung laut Biontech bestehen. Ob und wie gut der Impfstoff schon vorher schützt, ist bislang nicht bekannt. Es wird deshalb wichtig sein, dass sich besonders gefährdete Menschen auch nach der ersten Impfdosis schützen. 

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