Wirtschaft

US-Familie verklagt Red Bull auf 85 Mio Dollar

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:41

Die Hinterbliebenen von Cory Terry, einem 33-jährigen Familienvater, verklagen Red Bull auf Schadenersatz. Der Mann starb, nach dem Basketballspielen im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Der Verstorbene soll nach dem Sport eine Dose Red Bull getrunken haben. Kurz danach blieb sein Herz stehen.

Der Vater eines 13-jährigen Sohnes soll laut "Daily Mail" nach seinem Basketball-Match an der Stephen Decatur Mittelschule am 8. November 2011 einfach umgekippt sein. Laut Unterlagen trank der 33-Jährige sein Red Bull eine Dreiviertelstunde nach dem Sport.

Die Familie macht den Getränkehersteller für den Tod des Mannes verantwortlich. Großmutter Patricia Terry gibt an, dass ihr Enkel ständig Red Bull trank. Unterstützt werden die Kläger von Anwalt Ilya Novofastovsky, der laut "New York Daily News" behauptet, dass sich Red Bull durch extra Stimulantien von Kaffee unterscheidet und dadurch "gefährlicher ist, als Red Bull zugibt". In einer Stellungnahme gab Red Bull an, dass der Energydrink von Gesundheitsbehörden rund um den Globus als unbedenklich bestätigt sei.

Die "Daily Mail" will wissen, dass Wissenschafter 2008 angaben, dass Red Bull zu trinken das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko steigert. Außerdem soll eine Studie unter Studenten ergeben haben, dass bereits nach einem Viertellieter Red Bull Zuckerfrei das Risiko eines Blutgerinsels steigt. Die Zeitung zitierte dazu Dr. Willoughy, einen Herzspezialisten des Royal Adelaide Hospital, der angab, von den Ergebnissen "alarmiert" zu sein. Er selbst würde Red Bull nicht trinken und empfiehlt jedem, der ein Herzproblem hat, die Finger vom Energydrink zu lassen.

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