US-Kriegsfotograf bei Taliban-Angriff getötet

Der mehrfach ausgezeichnete US-Fotojournalist David Gilkey ist bei einem Taliban-Angriff in der afghanischen Provinz Helmand ums Leben gekommen. Der Fotograf war mit seinem Dolmetscher und zwei weiteren Mitarbeitern des US-Rundfunksenders NPR unterwegs, als sie in einen Hinterhalt gerieten.

Gilkey und sein Team begleiteten einen Konvoi afghanischer Soldaten in der Provinz im Süden des Landes. Die fünf Fahrzeuge wurden von den Taliban mit schweren Waffen angegriffen. Laut einem Bericht der "New York Times" wurde das Auto des Journalisten vollständig zerstört.

Der 50-jährige Fotograf erarbeitete sich mit jahrelangem Einsatz in Kriegsgebieten wie Afghanistan und im Irak oder während der den Ruf als einer der besten Foto- und Videojournalisten weltweit. Er war im mittlerweile 15 Jahre dauernden Afghanistan-Konflikt der erste US-Journalist in Zivil, der getötet wurde.

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