Dass die Schweiz in den USA oft mit Schweden verwechselt wird, ist bekannt. Wenn es aber den höchsten Amtsträgern passiert, ist es doch ein bisschen peinlich.
Bereits US-Präsident Joe Biden wollte die Schweiz im Sommer 2022 kurzerhand zum Nato-Mitglied machen. Bei einer Pressekonferenz am Gipfel in Madrid versprach sich Biden und sagte, dass er die "Regierungschefin der Schweiz wegen ihrer Beitrittsbestrebungen" anrufen sollte. Der US-Präsident korrigierte seinen Versprecher aber sofort und nahm ihn mit Humor: "Ich habe offensichtlich wirklich sehr große Lust, die Nato zu erweitern."
Nun ist auch US-Außenminister Antony Blinken mit zweifelhaften Geografiekenntnissen aufgefallen. Kurz vor seiner Europareise und seinem geplanten Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron veröffentlichte sein Ministerium einen PR-Clip, der eine Europakarte zeigte.
Auf dieser Karte wurde Schweden fälschlicherweise an die Stelle der Schweiz gesetzt. Das sorgte im Netz für Verwirrung und Belustigung, wie die Zeitungen der CH Media berichten.
Obwohl der Fehler schnell bemerkt und der Beitrag auf dem sozialen Netzwerk "X" kommentarlos gelöscht worden sei, sei der Schaden bereits angerichtet gewesen. Amüsierte X-Nutzer kommentierten den Vorfall demnach mit Bemerkungen wie: "Ich wusste nicht, dass man über Italien nach Schweden gelangt" oder "Schweiz wäre das richtige Wort gewesen".