Seit Mai bilden die USA Rebellen im Kampf gegen die Terroristenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien aus. Nüchterne Bilanz: Erst 60 (!) sind für Einsätze bereit - auf 5.400 hatte man gehofft.
Seit Mai bilden die USA Rebellen im Kampf gegen die in Syrien aus. Nüchterne Bilanz: Erst 60 (!) sind für Einsätze bereit – auf 5.400 hatte man gehofft.
Laut eigenen Angaben hat die US-Regierung stolze 454 Millionen Euro in das Programm für die Ausbildung von Rebellen in Syrien gepumpt. US-Verteidigungsminister Ashton Carter sagte auf CNN, dass es schwierig sei, Freiwillige zu finden, die sowohl den moderaten Rebellen angehören als auch den IS als Feind betrachten würden.
Zudem seien die Auswahlverfahren streng. Laut US-Regierung haben sich rund 6.000 Syrer gemeldet, von denen aber nur 1.500 über die erste Hürde hinauskamen. Ein weiterer Rückschlag für die US-Armee: 40.000 Soldaten sollen bis 2017 im Irak – ebenfalls im Kampf gegen die IS – eingespart werden.