US-Polizist erschoss Zwölfjährigen ohne Zögern

Bild: YouTube Screenshot/heute.at-Montage

Nachdem ein Zwölfjähriger in der US-Stadt Cleveland von Polizisten erschossen wurde, sind nun empörende Details ans Licht gekommen. Ein Überwachungsvideo zeigt, dass die Polizisten keine Sekunde zögerten und den schwarzen Teenager sofort niederschossen. Er hatte eine echt aussehende Spielzeugwaffe in der Hand.

Nachdem , sind nun empörende Details ans Licht gekommen. Ein Überwachungsvideo zeigt, dass die Polizisten keine Sekunde zögerten und den schwarzen Teenager sofort niederschossen. Er hatte eine echt aussehende Spielzeugwaffe in der Hand.

Das von der Polizei veröffentlichte Video empört auch die Eltern des toten Burschen. "Das Video zeigt eine Sache sehr klar: Die Polizisten hatten sehr schnell gehandelt", hieß es in einer von der "Washington Post" veröffentlichten Erklärung. Sie seien überzeugt, dass der Tod ihres Sohnes hätte verhindert werden können.

Die Aufnahmen in Form von Standbildern zeigen, wie der Zwölfjährige zuerst unter einem Pavillon im Park sitzt und dann aufsteht. Innerhalb von Sekunden braust ein Polizeiauto ins Bild. Die Tür geht auf und im nächsten Bild krümmt sich der Teenager bereits und geht zu Boden.

Anrufer: "Waffe wahrscheinlich nicht echt"

Auch die Tonbandaufnahme des Notrufs veröffentlichte die Polizei. "Ein Typ zielt im Park mit einer Waffe herum", sagt der besorgte Anrufer. Gleichzeitig betont er mehrmals: "Sie ist wahrscheinlich nicht echt."

Der Vorfall hatte in Cleveland heftige Proteste ausgelöst. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Todesschützen. Dieser verteidigt sich damit, dass die Spielzeugpistole des Jungen täuschend echt aussah.

Fast zeitgleich mit Ferguson-Urteil

Fast zeitgleich , keine Anklage erhoben wird. Seitdem wird das ganze Land von heftigen Protesten gegen rassistische Polizeigewalt und Ausschreitungen erschüttert.

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