US-Präsident Obama begnadigte zwei Truthähne

Ein allerletztes Mal wurden am Mittwoch kurz vor Thanksgiving zwei Truthähne von US-Präsident Barack Obama begnadigt. Gemeinsam mit seinen beiden Neffen Austin und Aaron Robinson fand die Zeremonie im Rosengarten des Weißen Hauses statt.

Ein allerletztes Mal wurden am Mittwoch kurz vor Thanksgiving zwei Truthähne von US-Präsident begnadigt. Gemeinsam mit seinen beiden Neffen Austin und Aaron Robinson fand die Zeremonie im Rosengarten des Weißen Hauses statt.

"Die beiden sind nicht wie Malia und Sasha durch Washington zu Zynikern geworden", scherzte Obama auf Kosten seiner beiden Töchter über die acht- und vierjährigen Neffen. "Sie glauben noch an schlechte Witze. Sie wissen die Größe dieser Gelegenheit zuschätzen. Sie haben noch immer Hoffnung".

Herzliche Dankesrede

Nach der Erwähnung des Wortes "Hoffnung" wurde es still unter den Anwesenden im Rosengarten des Weißen Hauses. Die Mitarbeiter des scheidenden Präsidenten blickten finster drein. Danach fand er rührende Worte des Danks: "An diesem Thanksgiving möchte ich meine ehrliche Dankbarkeit gegenüber dem amerikanischen Volk zum Ausdruck bringen. Für das Vertrauen, dass ihr in den letzten acht Jahren in mich gehabt habt. Für die unglaubliche Güte, die ihr meiner Familie entgegengebracht habt. Im Namen von Michelle, meiner Schwiegermutter und unseren Mädchen, sage ich herzlichen, herzlichen Dank".

Danach wurden Tater und Tot, zwei Truthähne aus Iowa, symbolisch begnadigt. Diese Tradition steht angesichts der rund 46 Millionen getöteten Tiere für das Thanksgiving-Fest schon lange in der Kritik. 

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