US-Söldner müssen 6 Millionen Strafe zahlen

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Das US-Sicherheitsunternehmen Academi, früher unter dem Namen Blackwater bekannt, muss wegen Verstößen gegen Waffengesetze 7,5 Millionen Dollar (6,03 Mio. Euro) Strafe zahlen. Die Söldnertruppe soll Waffen und Munition international verschoben und Militärgeheimnisse weitergegeben haben.

Das US-Sicherheitsunternehmen Academi, früher unter dem Namen Blackwater bekannt, muss wegen Verstößen gegen Waffengesetze 7,5 Millionen Dollar (6,03 Mio. Euro)  Strafe zahlen. Die Söldnertruppe soll Waffen und Munition international verschoben und Militärgeheimnisse weitergegeben haben.

Die Firma, von vielen als private Söldner-Armee verschrien,  stimmte am Dienstag einem entsprechenden Vergleich zu, wie das Justizministerium in Washington mitteilte. Ermittler untersuchten fünf Jahre lang die Vorgänge innerhalb des Unternehmens.

Waffenschieberei und Weitergabe von Militärgeheimnissen

Das Ministerium wirft Academi/Blackwater vor, die US-Behörden über Waffenlieferungen an den König von Jordanien belogen zu haben. Außerdem seien ohne vorherige Genehmigung geheime Informationen über gepanzerte Fahrzeuge an Schweden und Dänemark weitergegeben worden. Weiters wird dem Unternehmen angelastet, ohne Lizenz Munition und andere Ausrüstung in den Irak und nach Afghanistan exportiert zu haben.

In Krisengebieten sind die Söldner von "Blackwater" oft gefragt. 2010 wurden 250 Blackwater-Leute aus dem Irak ausgewiesen. Im September 2007 hatten fünf "Blackwater"-Leute unbewaffnete Zivilisten ermordet - Berichte über das äußerst brutale Vorgehen der Truppe gingen um die Welt. Kurz nach dem Skandal änderte das Unternehmen seinen Namen in "Academi".

APA/red.

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