Trump oder Biden - Wer wird Präsident?

Trump vs. Biden
Trump vs. Bidenpicturedesk.com
Heute findet die US-Wahl statt. Seit den frühen Morgenstunden haben die ersten Wahllokale geöffnet.

Mit viel Spannung wird die Präsidentschaftswahl in den USA erwartet. In den Ostküstenstaaten New York, Virginia und Maine können die Bürger und Bürgerinnen seit 6.00 Uhr (Ortszeit) ihre Stimme abgeben.

Der republikanische Amtsinhaber Donald Trump tritt gegen seinen Herausforderer von der Demokratischen Partei, Joe Biden, an. In den USA wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von Wahlmännern der einzelnen Bundestaaten.

Davon stellt jeder Bundesstaat nach Bevölkerungsgröße eine bestimmte Anzahl. Der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen im Bundesstaat verbucht sämtliche Wahlleute des Staates für sich. In Maine und Nebraska werden die Stimmen der Wahlleute nach Mehrheiten in den Wahlbezirken aufgeteilt. Der Gesamtsieger des Staates erhält zwei weitere Stimmen.

Hauptaugenmerk auf "Swing-States"

Die meisten Staaten sind seit Jahren entweder klar demokratisch oder republikanisch. In diesen Staaten wird es auch diesmal keine Änderungen geben. Deshalb richtet sich das Interesse auf die sogenannten Swing-States, also Staaten, die in der Vergangenheit sowohl demokratisch, wie auch republikanisch gewählt haben.

Es sind dies Florida, Iowa, Michigan, North Carolina, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin. Arizona war lange Zeit eine republikanische Hochburg, könnte aber diesmal demokratisch wählen. Schließlich besteht sogar die Möglichkeit, dass die republikanischen Hochburgen Texas und Georgia an die Demokraten gehen könnten.

In landesweiten Umfragen lag zuletzt Biden in Führung vor Trump. Eine Rekordzahl von mehr als 99 Millionen Wahlberechtigten haben ihre Stimmen bereits vor dem offiziellen Wahltermin abgegeben.

Knallharte Werbespots

Die USA werden derzeit auf allen Kanälen mit Wahlwerbung berieselt. Dabei wollen Joe Biden und Donald Trump mit sehr unterschiedlichen Spots auch noch in den letzten Stunden des Rennens um die US-Präsidentschaft punkten. Die Werbeclips des Biden-Teams beschwören die Einheit des tief gespaltenen Landes und bekräftigen die "Black Lives Matter"-Bewegung.

Viele Werbeclips des Wahlkampfteams von Präsident Trump drehen sich dagegen um den «Zerfall von Recht und Ordnung». Mit Blick auf die vereinzelten Gewaltausbrüche im Zuge der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt wird Biden etwa das "Anheizen der Flammen" in "brennenden Städten" vorgeworfen.

Interessant zu wissen: Biden hat punkto Wahlkampfspenden und Werbebudgets einen deutlichen Vorteil gegenüber Trump. Beobachtern zufolge gibt er deutlich mehr Geld für TV-Werbung in den umkämpften Bundesstaaten aus als der Amtsinhaber.

Den Wahltag verbringt Joe Biden in seiner Heimatstadt im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania. Hier will er ein letztes Mal um Stimmen werben. US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses nach zuletzt fünf Auftritten am Tag keinen Wahlkampftermin.

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