USA eröffnen Botschaft in Jerusalem

Am Montag eröffnen die USA ihre Botschaft in Jerusalem. Die Verlegung von Tel Aviv ist umstritten. Proteste werden erwartet.

Zum 70. Jahrestag der Gründung Israels wird am Montag die US-Botschaft, die von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt wurde, offiziell eingeweiht. Zur Einweihung kommt aus den USA eine 250-köpfige Delegation, darunter auch Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner.

US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt und über den Umzug der Botschaft entschieden. Der Schritt wurde von den Israelis gefeiert, von den Palästinensern heftig kritisiert. Gewaltsame Proteste werden erwartet. Rund eine Million Menschen wollen im Gazastreifen an der Grenze zu Israel ihre Unmut über Trumps Vorgehensweise kundtun. Sie sehen darin eine einseitige Bevorzugung.

Al-Kaida ruft zu Jihad auf

Gleichzeitig sorgt ein Aufruf des Chefs des Terrornetzwerks Al-Kaida für Besorgnis. Aiman al-Sawahiri rief Muslime zum Jihad gegen die USA auf. Das Vorgehen von Donald Trump zeige, dass Verhandlungen den Palästinensern nichts gebracht hätten, deshalb sollten seine Anhänger zu den Waffen greifen.

(Red)

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