Die USA will im Kampf gegen die seit Monaten in Westafrika grassierende Seuche Ebola 3.000 Soldaten in die betroffenen Regionen schicken. Die Einsatzkräfte sollen zusammen mit lokalen Hilfskräften 17 Kliniken mit je 100 Betten für Erkrankte bauen. Die Vereinten Nationen fordern unterdessen eine Milliarde Dollar um der Krankheit Herr zu werden.
3.000 Soldaten in die betroffenen Regionen schicken. Die Einsatzkräfte sollen zusammen mit lokalen Hilfskräften 17 Kliniken mit je 100 Betten für Erkrankte bauen. Die Vereinten Nationen fordern unterdessen eine Milliarde Dollar um der Krankheit Herr zu werden.
Die USA wollen neben dem Aufbau von Kliniken in den kommenden sechs Monaten pro Woche bis zu 500 Pflegekräfte im Umgang mit Ebola schulen sowie Medikamente und Desinfektionsmittel an Tausende Haushalte verteilen. In der liberianischen Hauptstadt Monrovia solle eine Kommandozentrale errichtet werden.
wollte sich am Dienstag am Sitz der Seuchenkontrollbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta mit Experten treffen. Für Donnerstag ist eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates zur Ebola-Epidemie geplant.
UNO will eine Milliarde Dollar
"Dies ist eine enorme finanzielle Herausforderung", sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Dienstag vor Journalisten in Genf.
In den von der Epidemie leben nach Einschätzung der UNO 22,3 Millionen Menschen. Ende August hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Kosten für ihr Maßnahmenpaket gegen Ebola noch auf 490 Millionen Dollar beziffert.
Die Weltbank hat indes eine Hilfszahlung von 105 Millionen Dollar (77 Millionen Euro) für die von der Ebola-Epidemie betroffenen Staaten Westafrikas beschlossen. Die Hälfte des Geldes soll Liberia erhalten, wo bisher die meisten Infektionen verzeichnet wurden, wie die Weltbank am Dienstag mitteilte.