Die USA setzen ein Zeichen und kündigen einen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking an – zumindest auf diplomatischer Ebene. Das Weiße Haus teilte am Montag mit, im Februar keine Regierungsvertreter nach China zu schicken. Die Sportler sind nicht betroffen."
"Die Athleten des Teams USA haben unsere volle Unterstützung. Wir werden zu 100 Prozent hinter ihnen stehen und sie von zu Hause aus anfeuern", erklärt Pressesprecherin Jen Psaki.
Grund für die Maßnahme sei "der Völkermord und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit" in der Provinz Xinjiang und auch andere Menschenrechtsverletzungen, erklären die USA. Die Unterdrückung der muslimische Minderheit der Uiguren sorgt schon lange für Spannungen zwischen Washington und Peking.