Wer 2025 einen USA-Urlaub geplant hat, hat es sich offenbar zweimal überlegt. Laut einer Studie des World Travel & Tourist Council (WTTC) sind die Besucherzahlen in den USA um 5,5 Prozent eingebrochen - ein deutlicher Dämpfer für die Reisebranche.
Besonders auffällig: Allein 4,2 Millionen Kanadier haben sich den Trip ins Nachbarland erspart. Auch aus Deutschland kamen 225.000 Touristen weniger, aus Indien 130.000 und aus Frankreich 116.000.
Wie chip.de unter Berufung auf die britische Zeitung "Independent" berichtet, liegt das vor allem an verschärften Einreisebestimmungen. Das Auswärtige Amt warnt sogar, dass bei geringsten Vergehen Abschiebehaft drohen kann.
Während die USA straucheln, boomt China als Reiseziel. 150 Millionen Touristen besuchten 2025 das Land, die Branche wuchs um beeindruckende 9,9 Prozent.
Für die USA steht viel auf dem Spiel: Die Tourismusbranche macht 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus und sichert 15 Millionen Arbeitsplätze.
Die Hoffnung ruht jetzt auf der Fußball-WM 2026. Die Branche hofft, dass das Turnier den dringend benötigten Besucherzuwachs bringt.