Das US-Konsulat in Istanbul hat seine Staatsbürger vor einer erhöhten Anschlagsgefahr gewarnt. Für Ausländer bestehe ein erhöhtes Risiko, Opfer von Bombenattentaten, bewaffneten Anschlägen und Entführungen zu werden.
Das US-Konsulat in Istanbul hat seine Staatsbürger vor einer erhöhten Anschlagsgefahr gewarnt. Für Ausländer bestehe ein erhöhtes Risiko, Opfer von Bombenattentaten, bewaffneten Anschlägen und Entführungen zu werden.
Entsprechende Attacken könnten bereits geplant sein oder kurzfristig und ohne Vorwarnung passieren, gab die diplomatische Vertretung am Samstagabend bekannt. Das Konsulat warnte vor nicht näher genannten extremistischen Gruppen.
Zugleich wurde vor Reisen in den mehrheitlich kurdischen Südosten der Türkei gewarnt. Politische Veranstaltungen, Demonstrationen sowie größere Menschenansammlungen in Touristenhochburgen sollten gemieden werden, riet das Konsulat.
Bereits mehrere Anschläge in Istanbul
In diesem Jahr gab es in Istanbul mehrere tödliche Anschläge, zu denen sich mehrheitlich die bekannte und die gezielt gegen den türkischen Tourismus gerichtet waren. Im Jänner wurden bei einem Selbstmordanschlag zwölf deutsche Touristen getötet.
Im März riss ein Selbstmordattentäter auf einer beliebten Istanbuler Einkaufsstraße vier ausländische Touristen aus Israel und dem Iran mit in den Tod. Im Juni starben bei einem dreifachen Selbstmordattentat im Istanbuler Atatürk-Flughafen 47 Menschen, darunter 13 Ausländer.