Val Kilmer über den Oscar-Ärger vor dem Krebs

Val Kilmer am 5. Jänner 2017 in Los Angeles.
Val Kilmer am 5. Jänner 2017 in Los Angeles.Bild: Photo Press Service
Nach dem Kampf gegen die Krankheit spricht der Schauspieler über die Fehler, die er in seiner Karriere gemacht hat.

Den Spagat zwischen Sexsymbol und Charakaterdarsteller beherrschte Val Kilmer perfekt. Ob im Popcornkino ("Top Gun", "Batman Forever") oder anspruchsvollen Produktionen ("The Doors", "Heat"), der heute 57-Jährige war immer mehr als nur einen Blick wert.

In letzter Zeit ist es ruhig geworden um den ehemaligen Superstar. Im Jahr 2015 verschwand er praktisch vollständig von der Bildfläche, mittlerweile ist er wieder in einigen, kleinen Rollen zu sehen. Gezeichnet sieht Kilmer aus (wie etwas im Serienmörder-Thriller "Schneemann") - ein zweijähriger Kampf gegen Kehlkopfkrebs liegt hinter ihm. Im Interview mit "The Hollywood Reporter" räumte Kilmer nun ein, Fehler gemacht zu haben.

"Meryl Streep muss sich ziemlich gut fühlen"

"Ich war zu ernst", erklärt der Schauspieler über seine Zeit im Rampenlicht. "Ich war verärgert, wenn mir Dinge wie die Oscars und Anerkennung verwehrt blieben."

Auszeichnungen der Academy hätte Kilmer dankend angenommen. "Ich möchte mehr Oscars haben als sonst jemand. Meryl Streep muss sich ziemlich gut fühlen, wisst ihr? Es muss sich toll anfühlen, zu wissen, dass sie jeder liebt. Es geht darum, geliebt zu werden."

Die Verehrung, die einem Star entgegengebracht wird, beäugt der 57-Jährige aber kritisch: "Ruhm ist gewissermaßen ein Durcheinander", so Kilmer. "Du wirst anders behandelt, aber es hat nichts damit zu tun, wer du wirklich bist."

2018 wird Val Kilmer unter anderem in der Komödie "1st Born" zu sehen sein.

(lfd)

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