Schlager

Vanessa Mai verteidigt Naidoo: "Wie Michael Jackson"

Der Sänger steht seit über einem Jahr in der Kritik. Kurz zuvor veröffentlichte Vanessa Mai eine Single mit ihm. Mit "Heute" sprach sie nun darüber.

David Slomo
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Vanessa Mai distanziert sich von Xavier Naidoo – aber nicht musikalisch.
Vanessa Mai distanziert sich von Xavier Naidoo – aber nicht musikalisch.
picturedesk

Mit Xavier Naidoo wollen aktuell nicht viele in Verbindung gebracht werden. Der R'n'B-Sänger sorgte als DSDS-Juror mit wirren Verschwörungstheorien und rassistischen Aussagen für Schlagzeilen, woraufhin er aus der Show geworfen wurde. Die Pandemie verschlimmerte die Situation nur noch. 

Mittlerweile haben sich fast alle Künstler von dem Musiker distanziert. Rapperin Shirin David löschte zum Beispiel das gemeinsame Youtube-Video. Sie wollte nichts mehr mit Xavier Naidoo zu tun haben. Zu heikel waren ihr seine Aussagen.

"Es gibt ja schon einen Song"

Ganz anders sieht Sängerin Vanessa Mai die Sache. Gegenüber "Heute" erklärt sie, dass sie gar nicht daran denke, das Video zu entfernen. Sie vergleicht Xavier Naidoo sogar mit Michael Jackson. So würde sie zwar seine Musik hören, die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs wolle und könne sie gar nicht beurteilen. Dasselbe gilt für sie bei Xavier Naidoo: "Ich grenze das voneinander ab, die Frage stellt sich für mich gar nicht". 

Ob sie deshalb aber auch nochmal einen Song mit Xavier Naidoo aufnehmen würde? "Es gibt ja schon einen Song", lacht Vanessa Mai. Eine weitere Single würde es aktuell nicht brauchen. Zudem steht ihr neues Album ohnehin schon vor der Tür. Am 26. März veröffentlicht sie "Mai Tai". Auf der Platte hat sie sich mit Feature-Gästen zurückgehalten. Unterstützung holte sie sich lediglich von Rapper "Fourty" – und der hat mit Verschwörungstheorien wirklich gar nichts zu tun.