Vassilakou will Citymaut als Geschenk zum Abschied

Im Juni will Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou laut eigenen Angaben an Birgit Hebein übergeben. Bis dahin hat die Grünen-Chefin noch viel vor.

"Alle Zeichen stehen auf City-Maut", behauptete Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou gestern per Aussendung. Sie sei das "wirksamste Mittel für bessere Luft, weniger Stau und weniger Emissionen".

Im Stil der Millionenshow machte sie auf Facebook Werbung für ihren Plan: Auf die Frage "Was tun, wenn die Blechlawine wächst?" gibt es für sie nur eine Antwort: "C" wie Citymaut. Ihr Vorhaben: die "Blechlawine" von außen – täglich rollen rund 200.000 Autos über die Landesgrenze – stoppen, umweltfreundlichen Verkehr ausbauen und die Innere Stadt als autofreien Vorreiterbezirk umsetzen.

Dort kann sich Vassilakou sogar Fahrverbote für Nicht-Anrainer vorstellen. Eine Idee, die die schwarze Bezirksvorstehung derzeit zumindest prüft. Der Koalitionspartner SPÖ antwortete auf Vassilakous Millionenshow-Frage gar nicht – auch nicht mit einem Nein. Joker sprang der bald Ex-Grünen auch keiner zur Seite.

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