Vassilakou fordert billigere Monatskarte für Flüchtl...

Da sie sich die gut 48 Euro für eine Monatskarte mit ihren 40 Taschengeld unmöglich leisten können, fordert Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou billigere Tickets für Flüchtlinge. Ähnlich wie Mindestsicherungsbezieher sollen die Öffis für sie 17 Euro pro Monat kosten.

 

"Mit ihren 40 Euro Monatstaschengeld können sich Asylwerber die Tickets – 48,20 Euro für eine Monatskarte – schlicht nicht leisten" sagte Klaus Hofstätter vom Dachverband österreichischer Flüchtlingshilfsgruppen zum "Standard". 

Den Wiener Linien entsteht beim Schwarzfahren von Flüchtlingen erheblicher Schaden. Alle unbezahlten Strafzetteln werden nach zwei Wochen einem Inkassobüro übergeben, das sich weiter darum kümmert. Wird einem Asylwerber kein Bleiberecht eingeräumt, fallen die Wiener Linien um die Höhe der Strafe um. Nach einer Asylanerkennung kann der Betrag abgestottert werden.
Geht es nach Vassilakou, soll ein Flüchtling künftig um 17 Euro pro Monat die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Exakt genauso viel zahlen auch heimische Mindestsicherungsbezieher. 
 

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