"Vergessen Sie Parteipolitik!", appellierte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gestern zum Start der MaHü-Bürgerbefragung. Es gehe jetzt nicht darum, "den Grünen etwas auszurichten".
"Vergessen Sie Parteipolitik!", appellierte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gestern zum Start der Es gehe jetzt nicht darum, "den Grünen etwas auszurichten".
Sie betonte die Möglichkeit, für zu stimmen – das Fehlen dieser Verbindungen ist ja einer der Hauptkritikpunkte der FuZo-Gegner. Bei einem "Ja" werde es zwischen Andreasgasse und Kaiserstraße je eine Querung vom 6. in den 7. Bezirk und umgekehrt geben, so Vassilakou.
Dazu käme zwischen Kirchengasse und Museumsstraße zumindest eine Möglichkeit, den Verkehr zur Gumpendorfer Straße abzuleiten. Optimistisch gaben sich die Bezirksvorsteher Renate Kaufmann (6.) und Thomas Blimlinger (7.) im "Radio Wien"-Interview. "Es wird positiv für die FuZo ausgehen, wenn auch nicht überwältigend", so Kaufmann .
CK
Unternehmer-Nein zur MaHü neu
Über 800 hat die ÖVP jene Fragen gestellt, die auch die Anrainer beantworten sollen. 67,7 % davon lehnen den Umbau in eine Fußgängerzone ab. Ein knappes Drittel stimmte für eine Verkehrsberuhigung. Parteichef Manfred Juraczka (li.): „Herumdoktern an der MaHü gegen den Willen der Unternehmer wäre Selbstmord mit Anlauf.“.
FPÖ will Rückbau
Im Rahmen einer FPÖ-Aktion auf der Einkaufsstraße forderten Wiens FP-Klubobmann Johann Gudenus und FP-Gemeinderat Anton Mahdalik den Rückbau zum "Urzustand". Wiens erfolgreichste Einkaufsstraße und Gewerbetreibende würden durch die Fußgängerzone "mutwillig geschädigt", so die FPÖ.