Vassilakou will weiter für Familie Tikaev kämpfen

Vassilakou will sich weiter für die vier Kinder stark machen: Die Wiener Vizebürgermeisterin sieht durch die Abschiebung der Familie Tikaev eine Grenze überschritten.

"Für mich ist es wirklich unfassbar, dass Wiener Kinder abgeschoben werden, aus ihrer Heimatstadt. Aus der Stadt in der sie aufgewachsen sind, die sie lieben. Aus der Stadt in der sie zu Hause sind", reagiert die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) geschockt auf die Nachricht von der endgültigen Abschiebung der tschetschenischen Flüchtlingsfamilie Tikaev am heutigen Dienstag – "heute.at" berichtete.

Seit Bekanntwerden des Falls stand Vassilakou in Kontakt mit der gut integrierten Familie und setzte sich für deren Verbleib in Österreich ein. Die Grünen-Politiker ist voller Unverständnis über die Abschiebung und sieht von der türkis-blauen Regierung eine Grenze überschritten.

Video: Flashmob gegen Abschiebung am Wiener Airport

(Quelle: Video3)

"Ich hätte gedacht, dass es in der Politik Grenzen gibt", so Vassilakou in ihrem Statement: "Ich hätte gedacht, dass egal, was wir einander gegenseitig vorwerfen, egal was man einander antut in der Politik, es diese eine Grenze gibt, über die man nicht schreitet. Und das ist der Respekt vor Kindern."

Video: Das Statement von Maria Vassilakou

Wiens Vizebürgermeisterin will sich auch weiterhin für die Kinder der Familie Tikaev einsetzen und für sie kämpfen. "Für mich gilt es auf alle Fälle dafür zu sorgen, dass ein Kontakt zu den Kindern wieder möglich wird", erklärt Vassilakou, die den Kindern Mut zusprechen will: "Und ich werde mich bemühen, dafür zu sorgen, dass diesen Kindern zumindest möglich wird, dieses Schuljahr hier in Österreich zu beenden."

(red)

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