Die Linzer Staatsanwaltschat hat die Ermittungen gegen einen 25-Jährigen eingestellt. Der Mann hatte im Mai vergangenen Jahres versucht, sich selbst mit einem Gewehr zu erschießen, traf nach einem Handgemenge aber seinen Vater (54) tödlich.
Die Familientragödie ereignete sich im Haus der Eltern in Ried in der Riedmark (Bez. Perg). Der Sohn hatte versucht, sich in seinem Zimmer mit einem Gewehr umzubringen. Er wurde dabei allerdings von seinem Vater überrascht.
Der 54-Jährige wollte seinen Buben von der Tat abhalten, versuchte ihm die Waffe zu entreißen. Dabei löste sich ein Schuss und traf den Familienvater tödlich.
Gegen den Sohn war wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen ermittelt worden. Doch nun wurde das Verfahren eingestellt. Begründung: der 25-Jährige sei zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig gewesen.
"Außerdem bestätigten die nun vorliegenden Gutachten, dass es sich um einen tragischen Unfall handelte“, so Philipp Christl, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Sohn hatte die Waffe laut Polizei legal besessen.
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