Franz Josef A., Bewohner der betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung im SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen, war seit Sonntag abgängig und wurde Mittwochnachmittag in Wien wieder gefunden. Nicht zum ersten Mal: Bereits im Sommer 2013 fuhr der Autist von seinem damaligen Wohnort Stockerau nach Wien.
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"Ich glaube, dass ich diesen Mann am Mittwoch in der Straßenbahn, der Linie D, gesehen habe", berichtete "Heute" unser Leser Michael B. "Er wollte Richtung Hohe Warte. Er stieg an der Kreuzung Heiligenstäderstraße/Barawitzkagasse im 19. Bezirk aus. Er hat mich nach dem Weg gefragt, hatte eine rote Kappe auf."
Tatsächlich gefunden wurde Franz Josef A. dann aber noch Mittwochnachmittag von seinem eigenen Vater in Wien-Favoriten. Er ist wohlauf und befindet sich bereits wieder in der betreuten Wohngemeinschaft in Frauenkirchen.
Franz Josef war wieder in Wien
Frank Josef A. ist etwa 1,80 Meter groß, hat schwarze Haare und dunkle Augen. Meist trägt er einen 3-Tages-Bart. An der rechten Seite des Halses zieht sich bis zum Ohr eine Operationsnarbe. Er war zum Zeitpunkt des Verschwindens mit blauen Jeans, einem schwarzen Pulli und einer schwarzen Jacke bekleidet. Er hatte eine Reisetasche und einen Rucksack bei sich.
Franz Josef ist Autist, kann Situationen nicht realistisch einschätzen. Er kann sich außerhalb der Betreuungseinrichtung nicht orientieren und findet nicht von selbst den Weg zurück.
Aufgrund früherer Erfahrungen lag der Verdacht nahe, dass er sich mit Zug, Bus oder zu Fuß auf den Weg nach Wien gemacht hat. Da er ohne Bargeld oder sonstige Zahlungsmittel unterwegs war, aber einen Personalausweis bei sich in der Geldbörse hatte, hofften die Verantwortlichen der betreuten Wohngemeinschaft auf Hinweise. Und tatsächlich konnte er am Mittwoch wieder in Wien entdeckt werden.