Eine Woche vermisst

Vater kann endlich aufatmen: Tochter (13) wieder daheim

Sie wollte am 29. Dezember zu einer Freundin, kam dort jedoch nie an. Mia blieb tagelang verschwunden, nun tauchte die Deutsche in Villach (Ktn.) auf.
Österreich Heute
09.01.2024, 06:15
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Ihre Eltern bangten fast zehn Tage lang um Mia. Die 13-Jährige hatte am 29. Dezember behauptet, sie würde bei ihrer Freundin übernachten, die nicht weit von ihr entfernt in Hannover lebt. Da es mitten in den Ferien war und wohl nicht das erste Mal, schöpften Papa Jan K. und seine Frau erst keinen Verdacht. Doch das Mädchen hatte andere Pläne, es kam nie bei ihrer Nachbarin an.

Die Deutsche Polizei wurde sofort eingeschaltet und die Schülerin als vermisst gemeldet. Zusätzlich plakatierte der besorgte Vater in der ganzen Stadt ein Foto seiner Tochter. Sogar Influencerinnen Yeliz Koc ("Promi Big Brother", "Bachelor") und Janine Pink halfen dabei, die Vermisste zu finden. Mia rief nur einmal ihre Mutter an, doch dann ging ihr Handy aus. Tagelang hatten die Eltern keine Nachricht von ihrer Tochter – bis vergangenen Sonntag.

Mädchen fuhr zu Kärntner Netz-Flirt

Gegen 18.30 Uhr meldete sich die abgängige Jugendliche endlich bei der Polizei in Villach (Ktn.), im Kommissariat am Hauptplatz. Sie ist zum Glück wohlauf. Die 13-Jährige machte ihre Aussage in Begleitung eines Mannes, den sie als ihren Bekannten ausgab. Er habe sie dazu überredet, zur Polizei zu gehen, nachdem er von der Fahndung erfahren hat.

Mias Vater erzählte der "Bild Zeitung", seine Tochter habe Kontakt zu einem 19-jährigen Österreicher gehabt. Die beiden sollen sich online kennengelernt haben.  Der Mann habe die Schülerin zu sich gelockt, ist Jan K. überzeugt. Derzeit ist allerdings noch unklar, ob Mia und der Kärntner eine Beziehung hatten, bzw. ob er sie zur Polizei in Villach begleitet hat.

Verschwinden offenbar geplant

Wie nun rauskam, hatte die 13-Jährige ihr Verschwinden offenbar geplant: Sie hatte ihren Pass, Laptop, Wechselwäsche und 200 Euro dabei. Außerdem blockierte sie ihre Freunde in den sozialen Medien, um nicht gefunden zu werden. Doch für ihre Eltern gilt einzig, dass ihr Mädchen lebt und wieder bei ihnen ist. 

Vermisste über Google gefunden

"Wir haben uns sofort ins Auto gesetzt und sind 12 Stunden gefahren, um Mia wieder in die Arme zu nehmen. Ich bin überglücklich, dass kann man gar nicht beschreiben. Einen großen Dank an alle, die uns bei der Suche unterstützt haben", so ihr Papa.

{title && {title} } red, {title && {title} } 09.01.2024, 06:15
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