Vater klagt: "Staub gefährdet meinen Sohn"

Trockene Erde vor dem Gemeindebau wird für den gelähmten Robert S. (33) zu einem Gesundheitsrisiko. Sein verzweifelter Vater wandte sich nun an Wiener Wohnen.

Robert S. (33) wurde mit offenem Rücken geboren, ist seitdem gelähmt. Beatmet wird der Wiener während der Nacht über ein Sauerstoffgerät. "Dieses saugt die Raumluft ein und presst sie in die Lunge meines Sohnes. Daher ist es so wichtig, dass die Luft sehr frisch und sauber ist", sagt Papa Alfred S. zu "Heute".

Doch durch einen Erdstreifen, der sich direkt unter Roberts Fenster in der Eipeldauer Straße 23 (Donaustadt) befindet, ist die Luftqualität in Gefahr. "Die Wiese ging einmal bis zur Hauswand, doch jetzt ist hier nur noch trockene Erde, die durch das gekippte Fenster bis in die Wohnung staubt", schildert Alfred S. das Problem. Sorge macht Alfred S. auch, dass Robert schon zwei Lungenembolien hatte, die trockene Erde sei nun ein zusätzliches Gesundheitsrisiko.

Der verzweifelte Vater wandte sich an Wiener Wohnen. "Dort haben sie mir gesagt, sie könnten nichts machen, das sei zu teuer." Auf "Heute"-Nachfrage kündigt Wiener-Wohnen-Sprecher Markus Leitgeb nun eine Lösung an: Flache, nicht blühende Sträucher sollen die Erde binden. Man werde Vorschläge unterbreiten, aus denen Alfred S. eine wählen kann. Zusätzlich will die Hausverwaltung bei künftigen Pflanzenschnitten vorzeitig warnen. (lok/cz)

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