Vater lenkt Feuerwehrauto in eine Mauer: Sohn tot

Der Lenker des Einsatzfahrzeuges verliert beim Linksabbiegen die Kontrolle über den Wagen. Für seinen Sohn, der Beifahrer war, kam jede Hilfe zu spät.

Es hätte eine Übungsfahrt sein sollen. Zwölf Löschfahrzeuge waren mit Blaulicht und Martinshorn am Montagabend unterwegs durch Coburg (Deutschland). Bei einer Linkskurve kippt der 18-Tonnen schwere Wagen plötzlich, fährt kurze Zeit auf zwei Rädern und prallt letztendlich gegen eine Betonmauer.

Beifahrer in Führerhaus eingeklemmt

Der 47-jährige Fahrer kann sich selbst befreien, doch seine 20-jährigen Sohn wird im Führerhaus eingequetscht. Nicht nur die Kollegen, sondern auch Passanten eilen dem jungen Feuerwehrmann zur Hilfe - vergeblich. Erst mit schweren Geräten konnte man den jungen Mann aus seiner Lage befreien und den Rettungskräften übergeben. Die Verletzungen waren aber so schwer, dass der 20-Jährige noch am Unfallort verstarb.

Der Vater steht derzeit unter Schock. Ein Kriseninterventionsteam wurde sofort zum Unglücksort gerufen, um alle Beteiligten zu betreuen.

Unfallursache unklar

Laut einem Anreiner waren die Fahrzeuge "alle zügig unterwegs". Ob der Feuerwehrwagen zu schnell war, könnte er nicht bestätigen.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger beauftragt, der zusammen mit der Polizei eine umfassende Unfallaufnahme durchführte.

Um das Löschfahrzeug von der Straße zu bekommen, war ein Autokran notwendig. Die Unfallstelle war bis drei Uhr in der Nacht gesperrt.

(slo)

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