Vater missbrauchte 13 Jahre lang drei Töchter unter 14

Am Mittwoch wurde der inzwischen 55-Jährige aus dem Pongau schuldig gesprochen. Der Vater missbrauchte 13 Jahre lang seine drei Töchter, alle drei waren unter 14 Jahre alt. Dafür muss der Mann acht Jahr hinter Gitter. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
 

Über 13 Jahre lang, von 2000 bis 2013 soll ein Vater seine drei Töchter missbraucht und vergewaltigt haben. Erst im Mai 2015 trauten sich die drei Mädchen ihrer Mutter davon zu erzählen. Zu den schrecklichen Taten soll es auf dem Dachboden und im Keller des Hauses gekommen sein. Immer dann, wenn die Mutter Verwandte im Kosovo besuchte und deshalb nicht zuhause war. 

Vater drohte Töchtern mit Umbringen, versuchte es auch bei Sohn

Damit die Mädchen nichts verrieten soll der Vater ihnen mit dem Umbringen gedroht haben. Mit den Worten "Mach das, oder du stirbst", soll er seine Töchter gezwungen haben, schilderte die Staatsanwältin vor Gericht. Als sein Sohn sieben Jahre alt war, soll der Mann versucht haben, sich an ihm in der Badewanne zu vergehen. 

Blutschande, Drohung, Nötigung, Missbrauch 

Die Vorwürfe gegen den 55-Jährigen lauten Blutschande, gefährliche Drohung, Nötigung, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses. Der Mann leugnet den Großteil der Taten. Dagegen spricht, dass im Keller des Hauses Kondome mit DNA-Spuren einer der beiden Töchter sichergestellt wurden. Der Vater gibt an, dass es sich dabei nur um Blutschande handle. Das Mädchen sei zwischen 15 und 18 gewesen und habe freiwillig mitgemacht. 

Normales Leben für Mutter und Töchter nie möglich

Für Mutter und Töchter könnte es kaum schlimmer kommen: Die Familie verliert die Wohnung, die drei Kinder sind laut Rechtsanwältin voraussichtlich nicht fähig, ein normales Leben zu führen. Zwei sind in psychotherapeutischer Behandlung, eine dritte ist nicht einmal dazu fähig. Die Mutter lebt in Angst vor ihrem Mann. 
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