Der Albtraum eines jeden Vaters wurde am Freitagvormittag in Floridsdorf wahr. Der 25-Jährige sah seine 6-jährige Tochter schon am Straßenrand sehen, als er ein Auto übersah. Der andere Fahrer verriss seinen Wagen, konnte ausweichen und rammte stattdessen das kleine Mädchen. Die Kleine wurde weggeschleudert und schwer verletzt.
Um 11.00 Uhr fuhr der 25-jähriger Vater mit seinem Pkw in der Siemensstraße und wollte an der Kreuzung nach links in die Reisgasse einbiegen. Ein weiterer Pkw-Lenker fuhr mit seinem Fahrzeug in der Siemensstraße in Richtung Eipeldauer Straße und wollte diese Kreuzung in gerader Richtung übersetzen.
Der 25-Jährige wollte gerade seine 6-jährige Tochter von der Schule abholen, und achtete bereits auf das am Gehsteig wartende Kind, als er noch vor dem entgegenkommenden Fahrzeug nach links einbog. Der 38-jährige Lenker bemerkte dies, bremste abrupt ab und um eine Kollision zu vermeiden, verriss das Lenkrad, wodurch das Fahrzeug auf der nassen, teilwiese matschigen Fahrbahn auf den Gehsteig rutschte. Der Mann verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und erfasste mit der Fahrzeugfront das am Eck stehende Mädchen.
Die 6-Jährige wurde durch den Aufprall weggeschleudert und schwer verletzt. Der Pkw stieß in weiterer Folge gegen einen Zaun und kam zum Stillstand. Das Kind wurde von der rasch eingetroffenen Wiener Berufsrettung vor Ort erstversorgt und in ein Spital gebracht, wo sie notoperiert und stationär aufgenommen wurde. Ihr Zustand ist stabil.
Bub (10) rennt gegen fahrenden Pkw
Ebenfalls am Freitag, gegen 16.40 Uhr, fuhr ein 56-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug die Laaer-Berg-Straße entlang. Ein 10-jähriger Bub wollte die Fahrbahn von rechts nach links überqueren und lief seitlich gegen den vorbeifahrenden Pkw des 56-Jährigen. Der Junge erlitt eine Nasenbeinfraktur und eine Gehirnerschütterung. Er wurde nach der ärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.
APA/red.