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Vater quält Baby bis zum Tod, Mutter sieht zu

Ein Mann aus Mönchengladbach tötete sein eigenes Kind. Der absurde Grund: Seine Frau wollte mit dem kleinen Buben zum Arzt gehen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 19:26

Der kleine Ben wurde gerade einmal sechs Wochen alt. Die ganze Zeit über wurde er aber von seinem eigenen Vater gequält. So lange, bis er schließlich starb. Die Rechtsmediziner stellten fest: Die inneren Organe des Babys waren verletzt, 13 Rippen gebrochen. Ben starb an einer Mischung aus Verbluten und Ersticken.

Die Tat passierte bereits am 1. Februar. Nun saß der 30-Jährige auf der Anklagebank. Neben ihm auch seine Frau. Sie wurde beschuldigt, nichts gegen die Misshandlungen getan zu haben.

Verteidiger forderte Freispruch

Nachdem der Mann verhaftet wurde, gestand er der Polizei, dass er seinen Sohn getötet habe, weil seine Frau mit dem Kind zum Arzt gehen wollte. Er soll Angst gehabt haben, dass die Misshandlungen dadurch ans Licht kommen würden. Aus diesem Grund wickelte er das sechs Wochen alte Baby in eine Decke und drückte dann so lange fest zu, bis es aufhörte zu atmen.

Vor Gericht nahm der 30-Jährige sein Geständnis zurück. Sein Verteidiger forderte daraufhin sogar Freispruch. Die Beweislage sei nämlich unklar. Das Gericht entschied jedoch anders: Lebenslange Haft für den Mann.

Seine Frau wurde ebenfalls für schuldig befunden. Sie bekam viereinhalb Jahre wegen Totschlags. Mildernde Umstände gab es dadurch, dass sie unter einer Wochenbettdepression litt. Außerdem habe sie vor Gericht ein Geständnis abgelegt. Die Eltern nahmen das Urteil ohne jegliche Regung zur Kenntnis.

(slo)

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