Vater & Sohn sollen Hund auf Hitlergruß trainiert haben

Angeklagter Vater und Sohn
Angeklagter Vater und Sohnprivat
Ein Vater und sein Sohn sollen den Hund auf den Hitlergruß abgerichtet haben und vor allem NS-Devotionalien im Spielzimmer gehortet haben.

Vater (68) und Sohn (42) aus dem westlichen Niederösterreich mussten gestern in Sankt Pölten wegen Wiederbetätigung auf die Anklagebank.

Zu Polizist: "Heil Hitler"

Das Duo hatte in einem privaten Spielzimmer (Wuzzler, Darts) SS-Dolche, Hakenkreuz-Schilder, Broschen usw. sowie auch Bilder vom Kaiser hängen. Ein Bekannter dürfte die beiden schließlich verraten haben.

Bei der Hausdurchsuchung durch die Polizei begrüßte der grantige 68-Jährige die Beamten mit „Heil Hitler“.

Hund hob rechte Pfote

Ein Zeuge berichtete vom Hund der Angeklagten, der angeblich auf den Hitlergruß abgerichtet war: „Wenn man den Hund fragte, wie der Adi denn mache, hob das Tier immer brav die rechte Pfote", so der Zeuge beim Prozess. Der Sohn soll zudem noch WhatsApp mit Hitlerbildern und -sprüchen verschickt haben.

„Wir sind Sammler, keine Nazis“, so das Duo beim Prozess. Der Senior fügte hinzu: "Und ich bin ein Fan vom Kaiser." Die Urteile: 15 Monate bedingt für den Sohn, ein Jahr für den Senior.

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