Der Stiefvater der ermordeten Paulina hat einen "emotionalen" Abschiedsbrief erhalten. In dem Schreiben bittet Klaus K. seinen Anwalt, die Verteidigung seines Sohnes zu übernehmen.
Der Stiefvater der ermordeten Paulina hat einen "emotionalen" Abschiedsbrief erhalten. In dem Schreiben bittet Klaus K. seinen Anwalt, die Verteidigung seines Sohnes zu übernehmen.
Das Schreiben war an Andreas Mauhart gerichtet, den Verteidiger von Paulinas Stiefvater. Überbracht wurde es von der Polizei, nachdem sich K. am Montag in seiner Zelle in der Justizanstalt Wels das Leben genommen hatte. Der Anwalt beschreibt den Brief als emotional.
Für Aufregung sorgt der Wunsch von Paulinas mutmaßlichem Mörder, Anwalt Mauhart solle die Verteidigung seines Sohnes Konstantin (19) übernehmen. Dessen Advokat Farid Rifaat lehnt ab: "Mein Mandant möchte kein Gespräch mit Herrn Mauhart und auch nicht von ihm vertreten werden", sagte Rifaat den OÖN.
Die Justiz hat indes den Obduktionsbericht von Klaus K. öffentlich gemacht. Der 48-Jährige erhängte sich, Fremdverschulden liege keines vor. Das Justizpersonal habe nicht fahrlässig gehandelt. Der Selbstmord von K. sei im Vorfeld nicht abzusehen gewesen.
U-Haft für Stiefbruder verlängert
Die Untersuchungshaft für Paulinas verdächtigen 19 Jahre alten Stiefbruder ist bis 18. Dezember verlängert worden. Der Beschuldigte habe auf die für diese Woche angesetzte Haftprüfungsverhandlung verzichtet, berichtete der Leiter der Staatsanwalt Wels, Franz Haas.