Österreich

VdB beleidigt: FPÖ-Politiker tritt zurück

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:04

"Grüne am liebsten erwürgen", Van der Bellen ein "lausiger Bettler", EAV-Sänger Eberhartinger (der VdB unterstützt hatte) "eine Missgeburt": Nach diesen Skandal-Postings auf Facebook trat der FPÖ-Gemeinderat aus dem Bez. Steyr-Land jetzt zurück.

"Grüne am liebsten erwürgen", Van der Bellen ein "lausiger Bettler", EAV-Sänger Eberhartinger (der VdB unterstützt hatte) "eine Missgeburt": trat der FPÖ-Gemeinderat aus dem Bez. Steyr-Land jetzt zurück.
In einer Presseaussendung der FPÖ Oberösterreich heißt es: "FPÖ-Gemeinderat Andreas F. aus Aschach an der Steyr stellt bis zur Klärung der Vorwürfe seine Parteimitgliedschaft ruhend. Herr Andreas F. hat bereits eventeull relevante Einträge auf seiner Facebook-Seite gelöscht. Sollte es zu einer strafrechtlichen Verurteilung kommen, stellt Andreas F. sein Gemeinderatsmandat zur Verfügung und wird nicht mehr Mitglied der FPÖ sein."

Der FPÖ-Politiker hat auf Facebook Grünen-Politiker und Promis, die die Partei unterstützen, beschimpft und beleidigt. So nannte er Bundespräsident Alexander Van der Bellen einen "verlausten Bettler" und fragte sich, "wie lange der Lungensüchtige (sic!) Arschküsser noch lebt". Über den Sänger und Moderator Klaus Eberhartinger (EAV) postete er: "Die Missgeburt kann ja eh nix!!! Hat mir nie gefallen diese Idioten Partie (sic!)" . Und über den beliebten Kabarettisten Michael Niavarani lästerte F. laut Screenshot von "www.heimatohnehass.com": "Einer der grössten (sic!) Idioten die in Österreich leben und noch dazu kein Österreicher ist (sic!)!!! Aber die Persische (sic!) Schnauze aufreißen dieses Untalentierte (sic!) Arschloch!!!!" Dazu soll er generell über die Grünen geschrieben haben: Er hätte "die grünen Idioten am liebsten erwürgt".

Gegenüber "Heute" begründete er die Postings folgendermaßen: "Ich habe eine Antipathie gegen die Partei (die Grünen, Anm.). Er sei sich jedenfalls "keiner Schuld bewusst". Und: "Ich dachte wir haben in Österreich noch Meinungsfreiheit".

, dürfte der innerparteiliche Druck bei der FPOÖ derart groß geworden sein, dass Andreas F. gar nicht mehr anders konnte als zurückzutreten.

 

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