Venezuelas Staatschef musste vor wütender Menge flüc...

Bild: Reuters

Der Präsident des krisengeschüttelten Landes Venezuela, Nicolas Maduro, musste bei der Einweihung von Sozialwohnungen auf der Insel Margarita die Flucht ergreifen. Eine wütende Menschenmenge umringte den Präsidenten und verjagte ihn mit Schmährufen. Es gab mehrere Festnahmen.

Maduro wird von der konservativen Opposition schon länger zum Rücktritt aufgefordert. Venezuela leidet als eines der erdölreichsten Länder der Welt unter einer Wirtschaftskrise mit Inflation und Versorgungsengpässen.

Als der Präsident Sozialwohnungen auf der Insel Margarita einweihen wollte, musste er vor einer wütenden Menge das Weite suchen. Ein Video zeigt den Vorfall. Laut einer Menschenrechtsorganisation wurden rund 30 Personen festgenommen, bis auf einen Journalisten kamen aber alle wieder frei.

Am Donnerstag waren in der Hauptstadt Caracas nach Angaben der konservativen Opposition mehr als eine Million Menschen gegen Maduro auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Regierung waren es 30.000. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen