Verärgerte Mieter leiden unter Dauer-Baustelle

Die Bewohner in der Hernstorferstraße 3–7 (Penzing) sind mit ihrer Geduld am Ende. Schmutz und Lärm seien nicht länger erträglich.
"Seit über fünf Jahren leben wir in ständigem Schmutz und Lärm. Und es ist auch nicht absehbar, wann dieser Zustand endet", ärgert sich Mieterin Regina S. (50).



Die Anlage mit 117 Wohnungen der Genossenschaft "Frieden" wird umfassend saniert: Von neuen Steigleitungen über Fenster und Fassade bis hin zum Dach und der Garage – an sich eine gute Sache.

"Das Problem ist, dass es zitzerlweise gemacht wird. Viele Mieter haben schon aufgegeben und sind ausgezogen", sagt die Angestellte.

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Für Kritik sorgt auch die Lagerung des Baumaterials: "Im Winter lagen nicht richtig gesicherte Holzplatten im Eingangsbereich. Eine Mieterin ist darüber gestolpert und hat sich dabei die Schulter gebrochen."

"Frieden"-Vorstandsobmann Peter Sommer versteht die Aufregung nicht: "Es handelt sich um eine umfassende Sanierung, die länger dauert. Es gibt keine massiven Beeinträchtigungen, und die Bewohner erhalten ein neues Haus ohne Mieterhöhung."

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