Der Straßenstrich im Prater ist Geschichte. Das Areal wurde zum Wohngebiet umgewidmet, Prostitution ist jetzt somit strafbar. Rund 50 Frauen müssen sich nun einen neuen Arbeitsplatz suchen.
"Sie sind verzweifelt, kehren an alte Plätze zurück oder arbeiten in der U-Bahn. Das ist gefährlich", so Christian Knappik von sexworker.at. "Entgegen ihrer Versprechungen hat die Politik keine Alternativen gesucht – die Frauen werden sich nicht in Luft auflösen." Aus dem Büro von Stadträtin Sandra Frauenberger heißt es: "Wir wollen die Frauen lieber indoor." Birgit Hebein von den Grünen versteht das nicht: "Wir müssen geeignetere Plätze suchen und finden."
Anna Thalhammer