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Verbot von "Glitzer" in der EU sorgt für Empörung

Glitzer fällt dem Kampf der EU gegen Mikroplastik zum Opfer, der Verkauf wird verboten. Der Aufschrei auf Social Media ist riesig.

    Gerade an Technofestivals und -partys gehört Glitzer oft dazu. Auch an der Streetparade gibt es jeweils viel Glitzer zu sehen.
    Gerade an Technofestivals und -partys gehört Glitzer oft dazu. Auch an der Streetparade gibt es jeweils viel Glitzer zu sehen.
    20min/Ela Çelik

    Am 25. September gab die EU bekannt, dass sie den Verkauf von Mikroplastik verbietet. Konkret werden Kunststoffteilchen mit einer Größe von weniger als fünf Millimetern verboten, die einen von einer Reihe von Inhaltsstoffen enthalten. Betroffen sind davon neben dem Granulat für Sportplätze auch Kosmetika – und eben loser Glitzer, der bisher in verschiedensten Farben gekauft werden konnte und zum Schminken an Partys beliebt war.

    In der EU gelten die ersten Maßnahmen ab dem 15. Oktober, danach wird das Verkaufsverbot von Mikroplastik stufenweise umgesetzt. Betroffen sind neben Glitzer und Schminkutensilien laut der deutschen Tagesschau auch verschiedene Spielzeuge und Dekoartikel.

    #glitzerverbot: Tiktoker reagieren empört

    Die Ankündigung der EU-Kommission hatte eine Welle der Empörung nach sich gezogen. Gerade Nagel- und Kosmetikstudios sowie Influencer im Bereich Schminken und Kosmetika posteten unzählige Videos, der Hashtag #Glitzerverbot trendete.

    Auf Empörung folgen Hamsterkäufe

    Kurz nach der Ankündigung kursierten auf Tiktok erste Videos aus Deutschland, die vornehmlich junge Frauen zeigten, die sich mit haufenweise Highlighter und anderen Kosmetikprodukten eindeckten. Ebenfalls nur kurz darauf folgten dann die "Entwarnungsvideos": Verschiedene Tiktoker hatten die Produkte genauer unter die Lupe genommen und festgestellt: Viele enthalten gar kein Mikroplastik.

    Wieso wird Mikroplastik überhaupt verboten?

    Mikroplastik kann von Kläranlagen nicht immer aus dem Abwasser gefiltert werden. So landet tonnenweise Mikroplastik in der Umwelt, es kann sich in Tieren anreichern und so letztlich auch in der Nahrung von Menschen landen.

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      Foto Hofer, Heschl