Verbotszonen für "Mozart-Verkäufer" in Wien geplant

Seit Jahresbeginn gibt es für die "Mozart-Verkäufer" in Wien strengere Regeln. Ab April will die Stadt Wien dann auch "Mozart"-freie Zonen einrichten.

Sie warten überall an wichtigen Wiener Sehenswürdigkeiten und versuchen mit weißer Perücke und im "Mozart"-Mantel Karten an Touristen zu verkaufen: die "Mozart-Verkäufer"!

Ob am Stephansplatz oder vor der Staatsoper – für viele Wiener und Urlauber sind die als "Mozart" verkleideten Verkäufer einfach nicht mehr vom Stadtbild wegzudenken.

Die Maschen der Ticketverkäufer in Mozartkostümen sind allerdings nicht ganz unumstritten. Einige Menschen empfinden sie oftmals nämlich auch als aufdringlich und lästig.

"Mozart-Verkäufer" brauchen Genehmigung

Doch nun geht die Stadt Wien verstärkt mit Härte gegen sie vor.

Seit 1. Jänner fallen die "Mozart-Verkäufer" nämlich unter das sogenannte Gebrauchsabgabengesetz. Die Ticketverkäufer müssen nun also um eine kostenpflichtige Genehmigung ansuchen. Der Preis: 150 Euro.

Verbotszonen ab April?

Zudem hat die Stadt bereits angekündigt, auch Verbotszonen für "Mozart-Verkäufer" einzurichten. In diesen Zonen ist der Verkauf von Karten eben verboten.

In Absprache mit der Wirtschaftskammer sollen diese Zonen dann festgelegt werden. Wie "ORF Wien" berichtet, sollen diese "Mozart"-freie Zonen noch im Frühjahr kommen. Die Rede ist eventuell ab April.

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