Ziemlich genau vor einem Jahr kam es laut Staatsanwaltschaft Salzburg zu dieser Tat. Die Angeklagten sollen am 25. Dezember 2023 in Bischofshofen in "wechselseitiger Zusammensetzung sexuelle Handlungen verschiedener Art an zwei stark alkoholisierten Frauen vorgenommen haben, wobei sie teilweise den auf deren Alkoholisierung zurückzuführenden wehrlosen Zustand der Opfer ausgenützt haben", heißt es in der Aussendung der Anklagebehörde.
Von der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung sollen die Beschuldigten auch Bilder und Videos angefertigt haben. Die Opfer erlitten schwere psychische Folgen in Form von posttraumatischen Belastungsstörungen. Geäußert haben sich die Angeklagten zu den Vorwürfen bisher nicht.
Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung waren alle acht noch gerichtlich unbescholten. Dies änderte sich in der Zwischenzeit: Im Zuge einer brutalen Bahnhofsschlägerei vom Juni in Bischofshofen wurden einige der Angeklagten bereits für schuldig erklärt. Wie "Heute" berichtete, fiel damals ein Kosovare aufgrund des Gewaltexzesses ins Koma.
Wann genau der Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung vor Gericht verhandelt wird, ist noch unklar. Die Causa kam erst im März ans Licht, rund vier Monate nach den mutmaßlichen Tathandlungen.