Verdächtige: "Habe Leiche eingewickelt und entsorgt"

Nach dem Leichenfund in einem Müllcontainer gestand die Hauptverdächtige nun, dass sie es war, die die Leiche entsorgt hat.

Am Tod des Mannes will die 60-jährige Berlinerin nicht Schuld sein. Sie gab bisher zu, dass sie dem Mann aus Mattsee (Salzburg), mit dem sie seit längerem eine sexuelle Beziehung führte, mehrere Schlaftabletten gegeben habe. Diese habe er gemeinsam mit einem Potenzmittel eingenommen. Am nächsten Tag war der tot.

Laut Gerichtsmediziner war das Anfang Juni. Erst am Dienstag wurde der Mann stark verwest, in Plastikfolien eingewickelt, in einem Müllcontainer in seiner Garage gefunden.

Die Frau, die in den Tagen davor mehrmals Gegenstände aus dem Haus getragen haben soll, wurde von der Polizei festgenommen. Die gebürtige Berlinerin wird in Deutschland mit drei Haftbefehlen (Eigentumsdelikte) gesucht und gestand sofort, ihm die Tabletten gegeben zu haben.

Später stellte sich heraus, dass sie entweder vor oder nach dem Tod des Mannes sein Auto auf eBay verkauft hat. Nun gestand sie auch, die Leiche entsorgt zu haben.

Ungereimtheiten

Sie habe den Toten alleine in Plastikfolien gewickelt und in den Container verfrachtet. Auch nach dem Einwand, dass sie das alleine doch nie geschafft hätte, blieb sie bei ihrer Aussage.

Am Tod des Mannes will sie jedoch nicht schuld sein. Auch weicht ihre Angabe des Todeszeitpunktes stark von dem des Gerichtsmediziners ab. Dieser datierte das Sterbedatum auf Anfang Juni. (csc)

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