Verdächtige Mutter: "Log unter Druck der Polizei"

Kein Alibi, eine Lüge gegenüber den Ermittlern und dennoch behauptet Tamara B., nichts mit der Gewalttat in Ebergassing zu tun zu haben. Laut ihren Verteidigern log die 43-Jährige aus Angst vor der Polizei.
Trotz fehlendem Alibi beteuert Tamara B. ihre Unschuld. „Sie log aus Angst, es war eine reflexartige Schutzbehauptung nicht am Tatort gewesen zu sein. Sie hat die Pensionistin besucht, aber als diese noch lebte. Darum logischerweise die Spuren der Mandantin am Tatort", erklären die beiden Anwälte Astrid Wagner und Wolfgang Blaschitz.

Wie berichtet war Hedwig Sch. (64) im Jänner erschlagen in ihrer Wohnung in Ebergassing (Bruck an der Leitha) gefunden worden, Spuren am Tatort führten die Ermittler schließlich zur nach einem blutigen Postüberfall in Klosterneuburg-Kierling im Jahr 2009 vorbestraften 43-Jährigen.

Die dreifache Mutter wurde am Mittwoch verhaftet, sitzt jetzt in Korneuburg in U-Haft. „Sie kämpft und ihr Lebensgefährte steht felsenfest hinter ihr. Sie haben ein gemeinsames, kleines Kind", erklärt Astrid Wagner. Die dreifache Mutter (ein erwachsenes Kind, ein Kind im Teenageralter und ein Kleinkind) hatte als Posträuberin im Jahr 2009 für Schlagzeilen gesorgt - mehr dazu hier. (Lie)

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