Niederösterreich

Verdächtiger (53) kann sich an Halsstich nicht erinnern

Ein Deutscher (53) soll einen 23-Jährigen schwer verletzt haben. Der Verdächtige gab gegenüber der Polizei nur den Streit zu.
18.08.2020, 18:02

Die Mordermittler dürften folgende Aussage vermutlich schon mal gehört haben: "Ja, ich war dort, es gab einen Streit, aber dann weiß ich nichts mehr." Der 53-jährige Deutsche steht im Verdacht, im Streit in Laa einen 23-Jährigen schwer und einen 56-Jährigen leicht verletzt zu haben. 

Die Vorgeschichte: Der 56-Jährige hatte den Deutschen und eine 31-Jährige in einem Lokal in Laa (Mistelbach) kennengelernt, nahm nach der Sperrstunde die beiden Zufallsbekanntschaften mit nach Hause.

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Und dort soll Dienstagfrüh ein Streit entstanden sein. Der 53-Jährige soll die 31-Jährige beschimpft und geschlagen haben, der Sohn (23) wurde munter und warf gemeinsam mit dem Vater den 53-Jährigen aus dem Haus.

Klappmesser sichergestellt

Doch der 53-Jährige zückte auf der Straße ein Klappmesser, verletzte damit den Vater an den Händen und den Sohn am Hals. Der 23-Jährige wurde per Helikopter ins Mistelbacher Spital geflogen, überlebte nur durch Glück. Gegenüber "Heute" sagte das Opfer: "Ein paar Millimeter...." - mehr dazu hier.

Der 53-Jährige konnte nach kurzer Flucht gefasst werden. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert, zeigte sich teilgeständig (siehe oben). Das Klappmesser wurde von der Polizei sichergestellt, es gilt die Unschuldsvermutung. Freilich dürfte in der Nacht viel Alkohol geflossen sein.